Besatzung von Yacht kämpfte mit Löschpumpen

Die Besatzung der französischen Yacht "Le Ponant" hatten den Piraten, die ihr Schiff kapern wollten, wenig entgegen zusetzen. Mit Hilfe von einfachen Feuerlöschpumpen wollten sie die Seeräuber abwehren. Ein sinnloses Unterfangen. Die Entführer schossen mit Schnellfeuergewehren.
Der Kapitän des französischen Kreuzfahrt-Seglers „Le Ponant“, Patrick Marchesseau, hat erstmals Details zu dem Überfall somalischer Piraten geschildert. An dem Angriff auf die „Le Ponant“ waren nach seinen Angaben 20 bis 30 Piraten beteiligt. Die Besatzung des Dreimasters habe vergeblich versucht, die Piraten mit Löschkanonen auf Abstand zu halten, sagte er in der Tageszeitung „Le Figaro“.

Als die Piraten mit Kalaschnikows zu schießen begannen, gab Marchesseau den Widerstand auf. Die „Le Ponant“ war am 4. April von den Piraten gekapert und gegen Zahlung eines Lösegeldes von – nach Presseberichten gut zwei Millionen Dollar (1,27 Millionen Euro) – am vergangenen Freitag freigegeben worden. Inzwischen ist die Besatzung des Seglers auf dem Heimflug von Dschibuti nach Paris. Via: www.welt.de

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Neuer Glanz für alte Kähne

VON SANDRA-VALESKA BRUHNS
Der Umbau von alten Arbeitsbooten zu Luxusyachten lohnt sich: Die Schiffe sind robust, versprühen herben Charme, und unter Deck können sie nach Wunsch eingerichtet werden
Auf dem Rhein und später auf der Seine Dienst zu tun war für den Schlepper "Arc" nicht leicht. Zusammen mit seinen neun Schwesterschiffen zog das 1949 in Cherbourg gebaute Stahlschiff seit 1951 unzählige Schuten und Kähne durch den Fluss, stampfte tapfer gegen Wind und Wellen an. Mit einer Länge von 34,5 Metern und 7,20 Meter Breite waren die "Arc" und ihre Schwestern die größten ihrer Art, die direkt nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.
Nun, fast 50 Jahre später, erinnert an dem Schiff nur noch die charakteristische Rumpfform an den Schlepper von früher. Nach einem kompletten Umbau im Jahr 2003 auf der niederländischen Werft Gielen in Dordrecht erstrahlt das Schiff unter seinem neuen Namen "Polycarpus" in bisher unbekanntem Luxus.
Statt schwieliger, rauer Männerhände, die an Deck Trossen annehmen und befestigen, halten nun auf dem Sonnendeck fein manikürte Hände Longdrinks, Cocktails und andere Händchen. Statt Ölspuren an Deck glitzert das türkisfarbene Wasser eines Jacuzzi-Beckens an Bord. Bei der Restaurierung des Schiffes wurden die Decksaufbauten ein wenig nach vorne verlagert, sodass die dunkelblaue Yacht mit den eleganten Linien und Aufbauten nun an eine klassische Motoryacht erinnert und im hinteren Teil Platz für ein größeres Sonnendeck entstand. Das ehemalige "tugboat" - so heißt Schlepper auf Englisch - vermittelt nun einen elitären Retrocharme, bei dem jede Rumpfniete eine Geschichte zu erzählen weiß. Via: www.welt.de

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